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Prävention

 kardio-team

Auch für Sie könnte Prävention für Ihre Gesundheit von höchster Wichtigkeit sein.

Vereinbaren Sie Ihren Termin bei uns im Ärztehaus Palma.


doku-kl

 Hier können Sie eine
Dokumentation über
ein Programm zur
Schlaganfall-Prävention,  im PDF downloaden
[Quelle Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe Gütersloh und Arbeitsgruppe Vaskuläre Prävention, Frankfurt/M.]


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Prävention

stetoskop
 
Prävention: nicht nur das "lange" Leben ist entscheidend, sondern vor allen Dingen die "Qualität" eines langen Lebens. Dies kann nur durch frühzeitige Einleitung und Überprüfung von "Schutzmaßnahmen" erreicht werden.

Das heißt für mich:



Prävention vor Schlaganfall

 -                       Herzinfarkt


 -                       oder Demenz

 


 

 schlaganfall   Prävention / Schlaganfall   

                                                                                          
   
Bei Schlaganfall denkt man in erster Linie an eine der häufigsten Todesursachen. Dabei ist er in den meisten Fällen mit Abstand die wichtigste Ursache für Behinderung und Pflegebedürftigkei. Die Konsequenzen für die Lebensbedingungen der Betroffenen und der ihnen nahe stehenden Menschen sind dramatisch. Aus diesem Grunde haben sich inzwischen wissenschaftliche Institutionen und Arbeitsgruppen und industrielle Partner aller europäischer Länder zusammengeschlossen, um zu untersuchen, auf welche Weise körperliches Training, Ernährung, Fettstoffwechsel und zelluläre Alterungsprozesse die Gehirndurchblutung und den Schlaganfall beeinflussen. Das Ergebnis  soll die Vorraussetzung für einen besseren Einsatz vorbeugender Maßnahmen zur Verhinderung von Schlaganfällen schaffen.
 
 
Der Schlaganfall ist keine reine Alterserkrankung, wie man vielleicht vermuten könnte. Mit dem Alter steigt zwar die Möglichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden, jedoch kann jede Altersgruppe betroffen sein. Nach Neusten Schätzungen liegt die Quote der  Schlaganfall-Patienten, die jünger sind als 45 Jahre, bei ca. 15 %.
Da die meisten Risikofaktoren ausser Alter und Vererbung beeinflussbar sind, ist Prävention hier besonders wichtig.

Risikofaktoren / Schlaganfall

  • Arteriosklerose
    An erster Stelle für die meisten Schlaganfälle steht die  Arteriosklerose.
    Für deren Entstehung  spielt unsere Lebensführung eine grosse Rolle.
      
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
    Schäden an Gefäßwänden und damit die Entstehung von Arteriosklerose
    werden in deutlichem Maße von Bluthochdruck verursacht.  
    Je höher der Blutdruck ist, desto höher ist auch das Schlaganfallrisiko.   
    Eine frühzeitige Behandlung von Bluthochdruck kann das Schlaganfall- 
    risiko erheblich  senken.
 
  • Vorhofflimmern
    Herzrhythmusstörung, das  Vorhofflimmern ist gekennzeichnet durch
    einen unregelmäßigen Herzschlag.  
    In vielen Fällen  wird es nicht direkt gespürt und bleibt häufig unerkannt,
    was sehr gefährlich ist.   Durch rechtzeitige Diagnose und eine gezielte 
    Medikamentengabe kann das   Schlaganfallrisiko um ca. 70% gesenkt
    werden.
  
  • Diabetes
    Bei Diabetiker ist das Schlaganfallrisiko rund dreifach höher,als bei
    anderen Patienten. Durch den  erhöhten Blutzuckerspiegel werden die
    Gefäßwände angegriffen. Hierdurch wird die Entstehung von
    Arteriosklerose beschleunigt.  
    Es ist daher besonders wichtig, Diabetes zu erkennen und zu behandeln.    
  • Bewegungsmangel
   Regelmäßige Bewegung und Sport halten die  Gefäße elastisch und 
   versorgen sie gut mit Sauerstoff.
   Cholesterinwerte und Blutdruck sinken auf ein  normales Maß.
   Schon ein   einfaches  Training, etwa dreimal die Woche eine halbe 
   Stunde ist hier hilfreich.  
 
  • Fettstoffwechselstörungen
  Ein zu hoher Cholesterinspiegel verdoppelt das Schlaganfallrisiko, da  die
  an den Arterienwänden abgelagerten Blutfette eine Arteriosklerose fördern.
  Hier spielt eine fettreiche Ernährung (tierische Fette) eine entscheidende
  Rolle.
  Durch eine gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung kann der
  Cholesterinspiegel entscheidend beeinflusst werden.
      
  • Übergewicht
    Durch falsche Ernährung kommt es zu Bluthochdruck oder Diabetes,  
    die deutliche Schlaganfall-Risikofaktoren darstellen.  
    Eine Ernährungsumstellung, aktive Bewegung und eine dadurch erreichte     Gewichtsabnahme kann das Risiko einer Erkrankung erheblich 
    reduzieren.   

  • Rauchen
   Gesundheitsschädliche Stoffe, die Durch das Rauchen werden
   gesundheitsschädliche Stoffe ins Blut aufgenomme  Diese schädigen die
   Gefäßwände. Durch das Nikotin verengen sich die Gefäße und es kommt
   zu Bluthochdruck.
   Alle diese Faktoren, sowie ebenso der sich durch das   Rauchen  
   verschlechternde Sauerstoffmangel im Blut, der darüber hinaus   auch
   zu einer schlechteren Hirndurchblutung führt, vergrößert das Risiko eines    Schlafanfalls enorm. 

  • Alkohol
    Bei übermäßigem oder permanenten Alkoholgenuss [dieser liegt bei 
    Männern ab einer Alkoholmenge von 40 g Alkohol/Tag (das entspricht
    einer halben   Flasche Wein, einem Liter Bier oder 5 Schnäpsen) und bei
    Frauen etwa 20 g Alkohol/Tag, steigt das Schlaganfallrisiko erheblich.       
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 herzinfarkt  Prävention /  Herzinfarkt   


                                                                         
 
Jährlich sterben in Deutschland ca. 80.000 Männer und Frauen an einem Herzinfarkt. In den meisten Fällen wird dieses durch  eine Arteriosklerose der Herzkranzgefäße [ koronare Herzkrankheit ] ausgelöst.

Leider ist es so, dass diese häufig unerkannt bleibt.  Viele der Herzinfarkt-Patienten haben vorher kaum Beschwerden gehabt.

Die Folgen sind fatal: Fast jeder dritte Patient mit einer unerkannten koronaren Herzkrankheit stirbt am Herzinfarkt.

Die primäre Prävention ist daher von größter Bedeutung.
Eine gesunde Lebensweise ist hier das Wichtigste.
Die primäre Prävention soll einen Herzinfarkt von vornherein verhindern.
Bei einer sekundäre Prävention spricht geht es darum,  Vorkehrungen zu treffen, die nach einem Herzinfarkt chronisch Herzkranke vor weiteren Belastungen schützen. Gerade bei der sekundären Prävention ist ein gesunder Lebensstil enorm wichtig- auch wenn diese von einer medikamentösen Therapie begleitet wird.

Risikofaktoren, die koronare Herzkrankheit begünstigen  sind:
  •    Rauchen 
  •    Diabetes
  •    Durchblutungsstörungen der Beine
  •    Adipositas (krankhaftes Übergewicht)
  •    erhöhtes Gesamtcholesterin
  •    erhöhter Blutdruck
  •    Schlaganfall
  •    Aortenaneurysma (Gefäßwanderweiterung der Hauptschlagadern)
  •    familiäre Belastung 


Schon dann, wenn nur ein Faktor erhöht ist, steigt das Risiko eines Herzinfarktes um das Zwei- bis Dreifache und kann bei besonders ungünstigen Konstellationen auch auf das Acht- bis Zehnfache ansteigen. Bei ein oder zwei Risikofaktoren geht man von einem mittleren Herz-Kreislauf-Risiko aus. Da Herzinfarkt-Risiko auch unerkannt sein kann, ist ein Check beim Arzt zu empfehlen. Denn hier kann festgestellt werden, ob evtl. noch weitere Risikofaktoren vorliegen. Von einem hohen Herz-Kreislauf-Risiko geht man aus, wenn mindestens drei der obigen Risiko- Faktoren bestehen. Hier ist es wichtig, das diese Patienten alle Risikofaktoren, auf die sie Einfluss haben - wie Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel -, auszuschalten. Es ist durchaus möglich, dass hier auch eine medikamentöse Therapie notwendig ist. Das wird der verantwortungsbewusste Arzt nach  einer eingehenden Untersuchung entscheiden. Nur wenn der Patient keinen Risikofaktor aufweist, hat er ein niedriges Herzerkrankungs-Risiko.
 
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 demenz  Prävention / Demenz    


                                                                                
 

Demenz ist eine Erkrankung des Gehirns. Die wichtigsten Merkmale der Krankheit sind Desorientierung und Gedächtnisverlust.
Es gibt inzwischen mehr als eine  Million Demenzkranke in Deutschland. Vor allem pflegende Angehörige leiden unter den Folgen der Krankheit Ihres Familienmitgliedes. Die Tendenz ist leider steigend. die meisten davon betroffenen Menschen leben in Privathaushalten und werden dort von ihren Verwandten versorgt. Die überwiegend erforderliche  Rundum-Betreuung ist eine enorme Anstrengung und fordert sehr viel Geduld, Verständnis und Aufopferung von den Familienmitgliedern. Es ist daher besonders wichtig, diese Pflegepersonen umfassend über den Verlauf, spezielle  Hilfsangebote und Möglichkeiten, wie sich der Verlauf verlangsamen lässt, zu informieren.

Das Wichtigste dabei aber ist, möglichst im Vorfeld zu erkennen, um welche Form der Demenz es sich handelt, um rechtzeitig entsprechende Maßnahmen zu ergreifen um die Krankheit so weit wie möglich hinauszuzögern und sowohl für den Kranken, als auch den Angehörigen ein größtmögliches  Maß an Lebensqualität zu erhalten.


Frühsymptome, die auf die Entwicklung einer Demenz hinweisen können, sind z.B. Vergesslichkeit, Schwierigkeiten, Neues zu behalten oder zu lernen, Abnahme der Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Leistungsfähigkeit , sowie Sprachprobleme (z.B. das Entfallen von Worten).

 
Geistige Aktivität, unterstützt durch stetes Lernen, sowie soziale Kontakte besitzen eine wichtige Schutzfunktion. Hiermit sollte man nicht erst im Alter beginnen.

 
   demenz-service

Umfassende Ausführungen gibt es u. a. auch auf der Internetpräsenz desDemenzservicesentrums Dortmund

http://www.demenzservicezentrum.dortmund.de/